Erfahrungsberichte

Erfahrungsberichte – Luftumwälzer in Nichtwohngebäuden

Sommerlicher Komfort ohne Klimaanlage in Büros, Einzelhandel, Bildungseinrichtungen, Krankenhäusern, Verwaltungen, Hotels …

Erfahrungsberichte – Luftumwälzer in Nichtwohngebäuden

Hintergrund: Nichtwohngebäude und thermisches Unbehagen

Hitzewellen treten immer häufiger und länger auf. Diese Extremereignisse stellen den Komfort von Arbeitsräumen auf eine harte Probe – insbesondere im Bestand der Nichtwohngebäude: Bürogebäude, öffentliche Gebäude, Firmenzentralen oder Verwaltungseinrichtungen. Viele dieser Gebäude wurden zu einer Zeit geplant, in der die sommerliche Energieeffizienz keine Priorität hatte, oder unter klimatischen Bedingungen, die heute überholt sind.

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Die Symptome sind bekannt:

  • Thermisches Unbehagen bereits ab der Mittagszeit,
  • Schwierigkeiten, die Konzentration aufrechtzuerhalten,
  • Gelegentlicher Einsatz ineffizienter Geräte (Tischventilatoren, mobile Klimageräte),
  • Übermäßiger Energieverbrauch, wenn eine Klimaanlage vorhanden ist.
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Eine Klimaanlage ist jedoch nicht immer eine Option:

  • Ihre Investitionskosten sind hoch (Bauarbeiten, Dimensionierung, elektrische Infrastruktur),
  • Sie erhöht die Energiekosten erheblich und verschlechtert die CO₂-Bilanz,
  • Sie ist bei Sanierungen mitunter nicht zulässig (denkmalgeschützte Gebäude, architektonische Auflagen),
  • Sie stößt zunehmend auf Ablehnung – aus Umwelt- oder Gesundheitsgründen (trockene Luft, Lärm, Viren im geschlossenen Luftkreislauf).

Eine sofort umsetzbare und energiesparende Alternative: Luftumwälzer

Deckenventilatoren bieten eine einfache und wirksame Lösung, die mit den Anforderungen der Energiesuffizienz vereinbar ist.

1. Was sie konkret bewirken

Senkung der gefühlten Temperatur um 2 bis 3 °C bereits in den ersten Minuten,

Keine aktive Kälteerzeugung: Sie bewegen die Luft und erzeugen so ein natürliches Gefühl der Kühle,

Betrieb mit sehr geringem Verbrauch: je nach Modell zwischen 4 und 43 W (also 20- bis 30-mal weniger als ein Klimagerät),

Einfache Installation: keine Luftkanäle, kein Außengerät, keine Veränderung der Bausubstanz,

Leise und optisch unauffällig fügen sie sich in berufliche Umgebungen ein.

Zudem ist ihr Einsatz nicht auf den Sommer beschränkt: Im Winter ermöglichen sie eine Entschichtung der Warmluft, indem sie die Temperatur zwischen Boden und Decke ausgleichen. In großen Raumvolumen lassen sich so bis zu 10 % Heizenergie einsparen.

Eine sofort umsetzbare und energiesparende Alternative: Luftumwälzer in Nichtwohngebäuden

Fallstudien – Konkrete Umsetzungen in Büros

Öffentliche Gesundheitseinrichtung – Haute-Savoie

Angesichts des Unbehagens in ihren lokalen Geschäftsstellen startete eine öffentliche Einrichtung (CPAM – Caisse Primaire d’Assurance Maladie, örtliche gesetzliche Krankenkasse) im Jahr 2023 einen Versuch an drei ihrer Standorte: Annecy, Annemasse und Cluses.

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Ziele

  • Mehrere Lüftungskonfigurationen testen, um den thermischen Komfort im Sommer zu verbessern,
  • Eine Lösung ohne Klimaanlage finden, die mit den technischen und finanziellen Rahmenbedingungen vereinbar ist,
  • Rückmeldungen der Nutzer einholen, bevor die Lösung flächendeckend eingeführt wird.
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Installierte Lösungen

  • Flügellose Luftumwälzer, unauffällig, leise und für Standarddecken in geschlossenen Büros geeignet,
  • Dreiflügelige Ventilatoren mit hohem Luftdurchsatz in Empfangsbereichen und Hallen (große Raumvolumen, lichte Raumhöhe > 2,80 m).
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Testdauer

Von Juni bis Oktober 2023.

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Bewertung

Zufriedenheitsumfrage unter 50 Mitarbeitenden.

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Ergebnisse

  • Deutliche Verbesserung des empfundenen Komforts, mit einer geschätzten Senkung der gefühlten Temperatur um 2,5 bis 3 °C,
  • Uneingeschränkte Akzeptanz der Geräuschentwicklung: Alle installierten Modelle arbeiten bei Nenndrehzahl mit <35 dB,
  • Keine negativen Auswirkungen auf Unterlagen, Bildschirme, Pflanzen oder Mobiliar (sanfter und indirekter Luftstrom),
  • Ästhetik bestätigt durch die Gebäudeverwaltung und die Mitarbeitenden.
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Erfahrungsbericht

„Die Lösung wurde in mehreren Konfigurationen getestet, darunter auch in offenen Empfangsbereichen. Die Wirksamkeit und die einfache Umsetzung haben unsere Teams überzeugt.“
— Leiter der Technischen Dienste

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Weiteres Vorgehen

Nach dieser erfolgreichen Pilotphase wurde die Einführung für den gesamten Gebäudebestand im Jahr 2024 beschlossen.

Planungsbüro für Energiewende – Großraum Paris

Ein auf den ökologischen Wandel von Gebäuden spezialisiertes Beratungsbüro (Stadtplanung, umweltbezogene Bauherrenberatung) hat einen Proof of Concept zum sommerlichen Komfort ohne Klimaanlage in mehreren Büroräumen durchgeführt.

Betroffene Standorte

Bürogebäude in Paris (4. Arrondissement): Gebäude „Victoria“ und „Saint-Martin“,

Gebäudekomplex „Métal 57“ in Boulogne-Billancourt, bekannt für seine bioklimatische Architektur.

Umsetzung

Installation hocheffizienter Luftumwälzer in nicht klimatisierten Räumen,

Kombination mit weiteren Materialien mit hoher Speichermasse: Hanfbeton, biobasierte Dämmung, motorisierte Außenjalousien,

Kombinierte Messungen: Raumtemperatur, Luftgeschwindigkeit, gefühlte Temperatur (Globethermometer), relative Luftfeuchtigkeit.

Bilanz

Die Luftumwälzer ermöglichten es, die gefühlte Temperatur selbst bei Hitzewellen unter 27 °C zu halten,

Der thermische Komfort wird über alle kritischen Zeitfenster hinweg (12–17 Uhr) als stabil und konstant bewertet,

Die Integration der passiven Lüftung wurde als zukunftsweisende Lösung in die Sanierungsstrategie für den Bestand an Nichtwohngebäuden aufgenommen.

Innovationscampus – Internationaler Industriekonzern

Im Rahmen der Sanierung seines F&E-Campus im Großraum Paris hat sich ein Industriekonzern aus der Gasbranche für Lösungen ohne aktive Klimatisierung entschieden, um:

  • Seinen gesamten CO₂-Fußabdruck zu verringern,
  • Geräte zu integrieren, die zu einer offenen, zeitgenössischen Architektur passen,
  • Optimalen Komfort ohne Abstriche bei der Ästhetik zu bieten.

 

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Technische Entscheidungen

  • 280 Luftumwälzer, installiert in Büros, Kreativräumen, Besprechungsräumen und Coworking-Bereichen,
  • Geräte ohne sichtbare Flügel mit äußerst unauffälligem Design,
  • Zentrale Steuerung, eingebunden in die GLT (Gebäudeleittechnik).
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Erfahrungsbericht

„Wir suchten nach einer Lösung, die Komfort, Leistung und Ästhetik vereint. Das ist uns gelungen.“
— Verantwortlicher für Arbeitsumgebung

Produkte für Nichtwohngebäude

Modell Wichtigste Merkmale Ideal für
Kompakter flügelloser Luftumwälzer 360°-Luftstrom, integrierte LED, leise < 30 dB, DC-Motor Geschlossene Büros, Großraumbüros, niedrige Decken
Dreiflügeliger HVLS-Ventilator Hoher Luftdurchsatz (bis zu 11.800 m³/h), leichte Flügel, variable Drehzahl, Fernbedienung Große Raumvolumen, Empfangshallen, Gemeinschaftsbereiche

Fazit: eine ausgereifte, wirksame und zeitgemäße Lösung

Die in unterschiedlichsten Kontexten gesammelten Erfahrungsberichte – öffentliche Einrichtungen, Planungsbüros, Firmenzentralen – belegen die Eignung von Luftumwälzern in Nichtwohngebäuden. Diese Lösungen bieten eine konkrete und sofort einsatzbereite Antwort auf die Herausforderungen des sommerlichen Komforts, ohne auf Klimaanlagen zurückzugreifen.

Über ihre in der Praxis nachgewiesene Wirksamkeit hinaus (Senkung der gefühlten Temperatur, akustischer Komfort, architektonische Integration) fügen sich Luftumwälzer in eine Logik der Energiesuffizienz und der Dekarbonisierung des Gebäudebestands ein – im Einklang mit den Zielen der RE2020 und mit CSR-Strategien.

Weit davon entfernt, ein Gadget oder eine Notlösung zu sein, wird die für Nichtwohngebäude neu gedachte Luftumwälzung zu einer echten strukturellen Alternative – wirtschaftlich, ästhetisch und nachhaltig zugleich. Ihre zunehmende Verbreitung in Neubau- wie in Sanierungsprojekten zeugt von einem Paradigmenwechsel: hin zu einem verantwortungsvollen Komfort, der auf die Nutzer ausgerichtet und an die klimatischen Realitäten von morgen angepasst ist.