[Foto: Auch wenn man sich dann im Dunkeln bewegen muss: Rettungsdecken an den Fenstern anzubringen ist das wirksamste und günstigste Mittel, damit das Thermometer zu Hause nicht in die Höhe schießt. (Illustration) Istock]
Den Artikel finden Sie auf Le Parisien – Veröffentlicht am 17. Juni 2026 Von Sébastien Thomas Die Zahl der Wohnungen, die langen Hitzewellen ausgesetzt sind, wird sich bis 2030 verdoppeln – von 9,4 auf 21 Millionen –, so eine Studie, die Le Parisien (französische Tageszeitung) am 17. Juni 2026 zitiert. Angesichts dieser Entwicklung stellt die Zeitung die möglichen Gegenmaßnahmen zum Schutz des eigenen Zuhauses vor – von Rettungsdecken über Luftumwälzer bis hin zu motorisierten Fensterläden.
Nach der Hitzewelle im Mai lässt nun die im Juni die Quecksilbersäule steigen. Auch diesmal dürften die Rekorde reihenweise fallen. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Laut Pouget Consultants, einem unabhängigen Beratungs- und Ingenieurbüro für Gebäude, Energie und Umwelt, wird sich die Zahl der Wohnungen, die Hitzewellen von mehr als zwanzig Tagen ausgesetzt sind, verdoppeln – von 9,4 Millionen im Jahr 2020 auf 21 Millionen im Jahr 2030, und zwar in drei Vierteln Frankreichs.
André hat diese Situation vorausgesehen, als er sein Haus im Süden des Départements Seine-et-Marne bauen ließ. „Ich habe an allen Fenstern und an meinen Velux-Dachfenstern motorisierte Rollläden angebracht“, erklärt er. „Sie sind mit Temperatur- und Helligkeitssensoren verbunden, damit sie präziser arbeiten. Sobald im Haus eine bestimmte Temperatur erreicht ist, schließen sie sich automatisch und verhindern so, dass die Sonnenstrahlen ins Haus gelangen.“
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