Erfahrungsberichte

Schulen kühlen: konkrete und bewährte Lösungen

Wie funktionieren diese Systeme konkret in ganz unterschiedlichen Umgebungen? Hier ein Überblick über mehrere Erfahrungsberichte aus ganz Frankreich.

Schulen kühlen: konkrete und bewährte Lösungen mit Deckenventilatoren

Warum Luftumwälzer in Schulen unverzichtbar werden

Angesichts des unaufhaltsamen Anstiegs der Sommertemperaturen wird der thermische Komfort in Schulen zu einer echten Frage der öffentlichen Gesundheit und der regionalen Chancengleichheit. Der Klimawandel ist keine abstrakte Prognose mehr: Jeden Sommer werden Phasen extremer Hitze häufiger und intensiver und setzen früher in der Saison ein. In manchen Regionen Frankreichs übersteigen die Temperaturen inzwischen schon Ende Mai die Marke von 30 °C und können bis Ende September anhalten.

Schulgebäude – oft alt, schlecht gedämmt oder schlicht für gemäßigtere Klimaverhältnisse konzipiert – können unter diesen neuen klimatischen Bedingungen kaum noch akzeptable Lernbedingungen bieten. Überhitzte Klassenzimmer beeinträchtigen unmittelbar die Konzentration, das Erinnerungsvermögen, das Wohlbefinden und die Gesundheit von Schülern wie Lehrkräften. Schlafprobleme, Aufmerksamkeitsstörungen, chronische Müdigkeit … thermisches Unbehagen ist zu einem Faktor geworden, der die Bildungsungleichheit verschärft.

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Zahlreiche Kommunen stehen heute vor einem echten Dilemma:

  • Wie lässt sich der sommerliche Komfort in Schulen verbessern, ohne aufwendige und kostspielige Baumaßnahmen durchführen zu müssen?
  • Wie lässt sich der Einsatz von Klimaanlagen vermeiden, die energieintensiv und mit den Umweltzielen der RE2020-Regelung kaum vereinbar sind?
  • Wie lassen sich schnell wirksame und dauerhafte Lösungen umsetzen – selbst in alten, denkmalgeschützten oder sehr unterschiedlich gestalteten Gebäuden?

Vor diesem Hintergrund erweisen sich Deckenventilatoren als eine Lösung, die zugleich einfach, finanziell erschwinglich, wirksam und nachhaltig ist.

Luftumwälzer ermöglichen es, die gefühlte Temperatur in Klassenzimmern deutlich zu senken, ohne aufwendige Eingriffe in die bestehende Bausubstanz. Sie fügen sich nahtlos in die von der RE2020 geförderten Ansätze für passiven sommerlichen Komfort ein und lassen sich mit weiteren Maßnahmen kombinieren (Verschattung, Begrünung, natürliche Lüftung usw.).

Doch wie funktionieren diese Geräte konkret in der Praxis? Welche Erfahrungen haben Kommunen gemacht, die diesen Schritt bereits gegangen sind?
Hier ein Überblick über mehrere Pilotprojekte, Erfahrungsberichte und bewährte Vorgehensweisen aus ganz Frankreich.

Marseille: ein groß angelegter Plan als Antwort auf den Klimanotstand

In einer Stadt, die Hitzewellen mit voller Wucht ausgesetzt ist, hat die Stadtverwaltung von Marseille beschlossen zu handeln, um die Schüler vor großer Hitze zu schützen. Die Erderwärmung verwandelt in Verbindung mit der dichten Bebauung und den oft versiegelten, kaum beschatteten Schulhöfen manche Schulen bereits im Frühjahr in regelrechte „Brutkästen“.

1. Ein pragmatischer und schrittweiser Ansatz

Anstatt sofort umfangreiche Sanierungsarbeiten in Angriff zu nehmen, hat sich die Stadt für eine schnelle und gezielte Strategie entschieden: die am stärksten betroffenen Schulen identifizieren und dort kurzfristig konkrete Lösungen umsetzen.
Auf Grundlage der Rückmeldungen der pädagogischen Teams und der Eltern wurden so rund hundert „Hitzebrennpunkte“ erfasst (Marsactu, April 2023).

Für diese besonders exponierten Standorte gibt es mehrere Maßnahmen:

Installation von Deckenventilatoren der neuen Generation in den Klassenzimmern;

Anbringung von Sonnenschutzlamellen an den Südfassaden, um direkte Sonneneinstrahlung zu begrenzen;

Begrünung und Installation von Schattendächern auf den Schulhöfen, um Schattenbereiche zu schaffen und den Wärmeinseleffekt zu verringern.

Marsactu-Artikel über die in Marseiller Schulen installierten Deckenventilatoren

2. Die ersten Pilotschulen

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Das Projekt startete 2023 an sieben Pilotschulen, darunter:

  • Jean-Fiolle (6. Arrondissement)
  • Butte des Carmes (2.)
  • Peyssonnel und Félix-Pyat (3.)
  • Sainte-Catherine (7.)
  • Pointe-Rouge und Sainte-Anne (8.)

An der Schule Jean-Fiolle, die kürzlich neu gebaut wurde, aber voll nach Süden ausgerichtet ist, sind die ersten Rückmeldungen sehr positiv.
„Mir ist fast kalt“, scherzt Pierre-Marie Ganozzi und stellt nach der Inbetriebnahme der Luftumwälzer den spürbaren Temperaturunterschied zwischen dem Klassenzimmer und draußen fest (La Marseillaise, April 2023).

Dank dieser Geräte hofft die Stadt, in den Klassenzimmern eine Senkung der gefühlten Temperatur um 4 bis 5 °C zu erreichen – ohne Klimaanlage.
„Wir gehen den umgekehrten Weg. Wir wollen neue Technologien nutzen, nicht um die Erderwärmung weiter zu beschleunigen, sondern um uns bestmöglich anzupassen“, betont der Kommunalpolitiker. „Wenn wir nichts tun, wird Marseille praktisch unbewohnbar.“

3. Eine bewusste Entscheidung für Energiesuffizienz

Die Stadt Marseille hat eine klare politische Entscheidung getroffen: keine Klimaanlagen in Schulen. Zum einen aus Umweltgründen – um den Energieverbrauch nicht weiter zu erhöhen – und zum anderen, weil Luftumwälzer eine einfache, wirtschaftliche und sofort wirksame Lösung bieten.

„Auf Klimaanlagen zu setzen bedeutet, noch mehr Strom zu verbrauchen“, erinnert Pierre-Marie Ganozzi. Mit 1.500 Euro pro Stück stellen Deckenventilatoren eine überschaubare Investition im Verhältnis zum erwarteten Nutzen dar.

4. Ein beträchtliches, aber kontrolliertes Budget

Das Gesamtbudget des Hitzeschutzplans für die Marseiller Schulen beläuft sich auf 1 Million Euro, wovon 150.000 € bereits in den ersten Projektphasen gebunden wurden (La Marseillaise). Die Stadt plant, die Maßnahmen bis zum Sommer 2024 schrittweise auf alle als gefährdet eingestuften Schulen auszuweiten.

Nizza: sanfte Luftumwälzung im Dienste des Komforts an Schulen

Angesichts zunehmender Hitzeperioden hat die Stadt Nizza beschlossen, schnell zu handeln, um den Komfort von Schülern und Lehrkräften zu verbessern. Seit dem vergangenen Jahr sind mehrere Schulen in besonders exponierten Klassenzimmern mit leisen und energiesparenden Deckenventilatoren ausgestattet.

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1. Eine pragmatische Anpassung an den Klimawandel

Laut Pierre Fiori, Stadtrat mit Zuständigkeit für Bauarbeiten an Schulen, ist eine flächendeckende Klimatisierung keine Option: „Überall Klimaanlagen zu installieren ist nicht möglich – aus finanziellen und technischen Gründen, vor allem aber, weil dies zu einem Anstieg des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen führen würde.“ Die Stadt setzt daher auf energiesparende und umweltfreundliche Lösungen.

Dieses Vorgehen ist Teil einer umfassenden Anpassungsstrategie: Seit 2020 schafft die schrittweise Begrünung der Schulhöfe Schattenbereiche und begrenzt den Wärmeinseleffekt. Parallel dazu sind bereits auf allen Schulhöfen Sprühnebelanlagen installiert. Die Schlafräume der Vorschulen verfügen ihrerseits über eine Klimatisierung, die auf den Komfort der Kleinsten abgestimmt ist.

2. Eine gezielte und schrittweise Umsetzung

Während der Frühjahrsferien 2025 wurden achtzehn Räume in neun Schulen mit Deckenventilatoren ausgestattet – bei einem Gesamtbudget von 58.600 Euro. In den betreffenden Räumen sind jeweils vier Ventilatoren installiert, deren Nutzung die Lehrkräfte über integrierte Zeitschaltuhren anpassen können.

Diese Installationen erfordern mitunter eine Umgestaltung der abgehängten Decken, was zugleich die Gelegenheit bietet, die Beleuchtung mit sparsameren LED-Leuchtmitteln zu modernisieren. Sieben weitere Schulen werden im Laufe des Jahres ausgestattet.

3. Auf die dringendsten Situationen reagieren

Die Stadt ermittelt gezielt die Klassenzimmer, die großer Hitze am stärksten ausgesetzt sind, und passt dabei auch weitere Maßnahmen an, etwa das Anbringen von Verdunkelungsvorhängen und UV-Schutzfolien. Dieses gezielte Vorgehen soll den Komfort in den Räumen, in denen die Temperaturen problematisch werden – insbesondere im Juni und September –, rasch verbessern.

4. Eine Technologie, die überzeugt

Die in Nizza installierten Deckenventilatoren wurden gezielt aufgrund ihrer Fähigkeit ausgewählt, große Luftvolumen wirksam umzuwälzen und so ein Gefühl der Kühle zu erzeugen, ohne kalte oder unangenehme Zugluft zu verursachen. Ihr leiser Betrieb ist ein wichtiger Vorteil für Klassenzimmer, in denen Ruhe notwendig ist, um die Konzentration der Schüler zu fördern.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Klimaanlagen sind diese Ventilatoren energiesparend und entsprechen damit voll und ganz dem Ziel der Stadt, Stromverbrauch und CO2-Emissionen zu begrenzen. Ihre Installation lässt sich zudem gut in bestehende Infrastrukturen integrieren – insbesondere dank Zeitschaltuhren, mit denen die Lehrkräfte Intensität und Nutzungsdauer an die jeweiligen Bedürfnisse jeder Klasse anpassen können.

Die Rückmeldungen der pädagogischen Teams und der Schulleitungen fallen insgesamt sehr positiv aus. Sie betonen, dass diese einfache, schnell umsetzbare und kostengünstige Lösung den thermischen Komfort deutlich verbessert und so zu besseren Lernbedingungen in Hitzeperioden beiträgt.

Biot: eine kleine Gemeinde mit großen Ideen

In der Gemeinde Biot im Département Alpes-Maritimes hat sich die Gemeindeverwaltung für innovative und angepasste Lösungen entschieden, um in ihren Schulen auf den Klimanotstand zu reagieren. Anstatt auf die oft teure und energieintensive Klimaanlage zurückzugreifen, setzt die Gemeinde auf Exhale-Luftumwälzer – flügellose, leise Modelle, die für einen sicheren Dauerbetrieb ausgelegt sind.

1. Geeignet für kleine Einrichtungen und lokale Gegebenheiten

Diese Luftumwälzer wurden in mehreren Schulen von Biot installiert, wo rund 1.000 Schüler auf drei Schulkomplexe verteilt sind. Sie fördern eine bessere Luftzirkulation, ohne Lärm zu verursachen oder den Unterricht zu stören. Diese Lösung erweist sich als besonders sinnvoll für alte, oft schlecht gedämmte und stark der Sonne ausgesetzte Gebäude, in denen der Einbau einer Klimaanlage technisch schwierig und finanziell zu aufwendig wäre.

Seit 2020 hat die Gemeinde 2 Millionen Euro investiert, um den thermischen Komfort und die Energieeffizienz ihrer Schulen zu verbessern. Mehrere konkrete Maßnahmen wurden umgesetzt:

Installation flügelloser Exhale-Luftumwälzer in einigen Klassenzimmern, die eine kontinuierliche und leise Luftumwälzung ermöglichen.

Austausch der Fenster und Türen: Umstellung von Einfach- auf Doppelverglasung zur Verbesserung der Wärmedämmung.

Anbringung von Sonnensegeln und Pergolen auf den Pausenhöfen, um schattige Bereiche zu schaffen.

Überwachung des Energieverbrauchs über in den Gebäuden installierte Messsysteme.

Schrittweise Begrünung der Außenbereiche, mit Entsiegelung von Asphaltflächen und Anlage eines Gartens mit Baumbestand anstelle der früheren Fertigbauten.

2. Ein Vorgehen, das Normen und Gesundheit berücksichtigt

Im Bewusstsein der regulatorischen Vorgaben – insbesondere des französischen Gesetzes von 2018 zur Senkung des Energieverbrauchs in Nichtwohngebäuden – setzt die Gemeinde auf passive Lüftungslösungen, die den mittel- und langfristigen Umweltzielen entsprechen.

Darüber hinaus ist die Wahl von Luftumwälzern auch von gesundheitlichen Überlegungen geleitet. Denn im Gegensatz zur Klimaanlage, bei der die Schüler in geschlossenen Räumen bleiben und sich Schadstoffe anreichern, verbessern diese Geräte die Luftqualität und vermeiden zugleich Temperaturschocks, die bei Kindern Schnupfen, Bronchitis und andere Atemwegserkrankungen auslösen können.

3. Erprobte und ausbaufähige Lösungen

In den am stärksten betroffenen Schulen wie Eugène Olivari und Paul Langevin hat die Gemeinde umfangreiche Dämmarbeiten durchgeführt und mit Pergolen und UV-Schutzsegeln Schattenbereiche geschaffen. An der Schule Paul Langevin wurde ein Fachplanungsbüro für Bauphysik beauftragt, die Analyse zu präzisieren und einen genauen Maßnahmenplan zu erstellen.

So wurde in den letzten Frühjahrsferien ein Testklassenzimmer mit einem Luftumwälzer ausgestattet, um diese Lösung in der Praxis zu bewerten. Parallel dazu laufen ehrgeizige Begrünungsprojekte: Anstelle der abgerissenen Fertigbauten entsteht demnächst ein Garten mit Baumbestand, und auf dem Schulhof wird eine echte Kühlinsel angelegt, um den Komfort der Schüler dauerhaft zu verbessern.

Collège Gisèle Halimi (Lyon): eine übertragbare Lösung für die Sekundarstufe

Das Collège Gisèle Halimi im Lyoner Stadtteil Gerland wurde von Anfang an so konzipiert, dass es sich an den Klimawandel anpasst, und steht beispielhaft für einen vorbildlichen Ansatz zum sommerlichen Komfort in der Sekundarstufe. Das Gebäude kombiniert eine bioklimatische Architektur, eine optimierte natürliche Lüftung sowie den Einsatz flügelloser Exhale-Luftumwälzer, um selbst in Hitzeperioden einen konstanten thermischen Komfort zu gewährleisten.

1. Eine schlüssige und nachhaltige Strategie

Das Projekt entspricht den Zielen der Energiesuffizienz, die durch die RE2020 und das Décret tertiaire (französische Verordnung zur Senkung des Energieverbrauchs in Nichtwohngebäuden: Reduzierung des Verbrauchs um 40 % bis 2030) festgelegt sind. Die Klimaanlage, die als zu energieintensiv und mit diesen Zielen unvereinbar galt, wurde zugunsten passiver Lösungen ausgeschlossen.

Ergänzend umgesetzte Maßnahmen:

Leistungsfähige thermische Gebäudehülle mit optimierter Dämmung zur Begrenzung solarer Wärmeeinträge;

RLT-Anlage mit Wärmerückgewinnung und adiabatischem Modul für den Luftaustausch ohne mechanische Kühlung;

RLT-Anlage mit Wärmerückgewinnung und adiabatischem Modul für den Luftaustausch ohne mechanische Kühlung;

Dynamische thermische Simulation, um sicherzustellen, dass die Temperaturen in den Räumen 28 °C nicht überschreiten.

Ventilatoren im Collège Gisèle Halimi (Lyon): eine übertragbare Lösung für die Sekundarstufe

2. Warum Exhale-Luftumwälzer?

Verbesserter sommerlicher Komfort: Senkung der gefühlten Temperatur um 3 bis 4 °C, ohne störenden direkten Luftstrom.

Erhöhte Sicherheit: Da sie keine Flügel haben, stellen sie selbst in Räumen mit geringer lichter Raumhöhe keinerlei Gefahr für die Schüler dar.

Optisch und akustisch unauffällig: Ihr leiser Betrieb (27–40 dB) und das Fehlen eines Stroboskopeffekts machen sie besonders geeignet für den Einsatz im Klassenzimmer.

3. Eine langfristige Vision

Dieses Collège zeigt, dass ein von Beginn an leistungsfähig geplantes Schulgebäude wirksame und übertragbare passive Lösungen integrieren kann – auch in Einrichtungen mit einer großen Zahl von Schülern. Die Erfahrungen des Bauherrn und des Planungsbüros (Edeis) bestätigen die Eignung dieser Geräte für künftige Bildungsbauprojekte.

Gemeinsamkeiten dieser Erfahrungen im Überblick

Schnelle Installation

Alle Projekte heben eine einfache und schnelle Umsetzung hervor, die oft während der Schulferien erfolgt. Ein Raum kann an einem Tag ausgestattet werden, ohne den Schulbetrieb zu beeinträchtigen.

Energiesuffizienz

Anders als Klimaanlagen verändern Luftumwälzer nicht die tatsächliche Temperatur, sondern senken die gefühlte Temperatur um 3 bis 5 °C – bei einem Verbrauch von in der Regel weniger als 10 W. Eine Lösung, die den Anforderungen der RE2020 und des Décret tertiaire entspricht.

Sécurité et discrétion

Die ausgewählten Modelle, häufig flügellos (Exhale, Samarat), sind leise, ungefährlich für Kinder und nehmen keinen Platz im Raum ein. Sie eignen sich für niedrige Decken und entsprechen den Sicherheitsnormen für Schulen.

Sofortige Akzeptanz durch die Nutzer

Schüler, Lehrkräfte und Personal betonen den gewonnenen Komfort – ohne Lärmbelästigung oder unangenehme Zugluft. Es ist keine Einarbeitung erforderlich, und die Geräte werden als nicht störend empfunden.

Anpassungsfähigkeit an bestehende Gebäude

Ob in alten Schulen, in Gebäuden mit Denkmalschutzauflagen oder in Neubauten – Luftumwälzer lassen sich problemlos integrieren, ohne die Bausubstanz zu verändern oder aufwendige Arbeiten zu erfordern.

Ergänzung zu weiteren passiven Lösungen

Luftumwälzer sind meist Teil eines umfassenden Konzepts: Begrünung der Schulhöfe, UV-Schutzfolien, natürliche Lüftung, Sonnensegel oder verstärkte Wärmedämmung. Sie ersetzen diese Maßnahmen nicht, sondern verstärken sie wirksam.

Eine Lösung für Einrichtungen jeder Größe

Ob für:

  • Eine ländliche Schule mit begrenztem Budget (z. B. Dorfschulen im Département Bouches-du-Rhône)
  • Einen städtischen Schulkomplex mitten in der Sanierung (z. B. Marseille oder Nizza)
  • Eine neue weiterführende Schule (Collège oder Lycée), die die RE2020 erfüllt (z. B. Collège Gisèle Halimi, Lyon)
  • Oder auch denkmalgeschützte oder anderweitig eingeschränkte Gebäude, in denen Klimaanlagen verboten sind (z. B. Biot, historische Gebäude)

Luftumwälzer passen sich jedem Kontext an – mit unterschiedlichsten Modellen: Design-Deckenventilatoren, Industrieventilatoren, flügellose Lösungen, fernsteuerbare Geräte … Die Installation kann flächendeckend oder schrittweise erfolgen, je nach den Mitteln der Kommune.

In Zahlen

  • Mehr als 50 ausgestattete Schulen in den Départements Bouches-du-Rhône und Alpes-Maritimes
  • Je nach Kontext 3 bis 7 °C niedrigere gefühlte Temperatur
  • Durchschnittlicher Verbrauch pro Raum: 10 bis 20 W
  • Lebensdauer der Geräte: rund 20 Jahre bei intensiver Nutzung
  • Geräuschpegel: zwischen 27 und 40 dB, ideal für eine Lernumgebung
  • Keine aufwendige Wartung erforderlich

Weiterführende Informationen

Unterstützung für Kommunen

Luftumwalzer (Brasseur-Air) bietet Kommunen eine maßgeschneiderte Begleitung: Gebäudeanalyse, Unterstützung bei der Dimensionierung, Auswahl der Modelle, Unterstützung bei der Installation, Betreuung nach Projektabschluss …

Die Begleitung berücksichtigt die technischen, architektonischen und regulatorischen Besonderheiten (RE2020, Décret tertiaire) sowie die gesundheitlichen Empfehlungen für Kinder. Und das mit einer Verpflichtung zu dauerhafter Leistungsfähigkeit und unter vollständiger Einhaltung der geltenden Normen.

Fazit: eine konkrete, nachhaltige und passende Antwort

Luftumwälzer setzen sich als glaubwürdige Alternative zur Klimaanlage durch, insbesondere in Schulen. Ihre einfache Umsetzung, ihre nachgewiesene Wirksamkeit und ihre überschaubaren Kosten machen sie zu einer sofort einsatzbereiten Lösung, um den sommerlichen Komfort von Schülern und Lehrkräften schon heute zu verbessern.

Über den Klimanotstand hinaus sind diese Geräte Teil einer langfristigen Strategie: Energiesuffizienz, öffentliche Gesundheit, Einhaltung von Normen (RE2020, Décret tertiaire) und Anpassung öffentlicher Gebäude an die Realitäten von morgen. Eine einfache, aber für Kommunen hochstrategische Lösung.